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Yangtse - Unterwegs in China

Natur + Reisen, Land + Leute • 31.03.2026 • 16:25 - 16:55
Der niederländische Fotograf Ruben Terlou (Mi.) begibt sich im letzten Teil seiner Reise zu den Ursprüngen des Yangtse. Hier erfährt er von tibetischen Bestattungsritualen (links: Bestatter, rechts: Fahrer und Übersetzer).
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Der niederländische Arzt und Fotograf Ruben Terlou (re.) muss am Ursprung des Yangtse selbst zum Arzt.
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Der niederländische Fotograf Ruben Terlou (re.) trifft im letzten Teil seiner Reise zu den Ursprüngen des Yangtse auf einen Medizinmann (Mi.) und seine Frau (li.) vom Volksstamm der Miao, einer von vielen ethnischen Minderheiten in China.
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Der niederländische Fotograf Ruben Terlou (re.) trifft im letzten Teil seiner Reise zu den Ursprüngen des Yangtse auf einen Medizinmann vom Volksstamm der Miao (li.), einer von vielen ethnischen Minderheiten in China.
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Originaltitel
Langs de oevers van de Yangtze
Produktionsland
NL
Produktionsdatum
2016
Natur + Reisen, Land + Leute
Das Quellgebiet des längsten Flusses Chinas, des Yangtse, liegt im Hochland von Tibet. Die letzte Etappe seiner Reise verschlägt den niederländischen Fotografen Ruben Terlou an die Ausläufer des Himalaja. Aufgrund der felsigen Landschaft und der Mäanderströmung ist das eine der faszinierendsten Landschaften Chinas. Tausende Jahre lang war diese Region schwer zu erreichen, deswegen leben hier viele ethnische Gruppen mit eigenen Sprachen und Bräuchen. Jetzt wird die Region erschlossen. Die Arbeiten an Straßen und Tunneln sind auf 4.000 Höhenmetern beschwerlich, Arbeiter von weit her verbringen Monate auf engstem Raum, weit weg von Zivilisation und Ablenkung. Viele sind Han-Chinesen, sie bilden die Mehrheit in China. Insgesamt gibt es über 90 ethnische Gruppen, 56 davon sind von der Regierung anerkannt. Ruben Terlou trifft auf seiner Reise Volksgruppen, deren Kultur und Sprache sehr wahrscheinlich durch die Erschließung des Gebiets verschwinden werden. Die Bewohner des Volks der Malimasa sehen auch die Vorteile der Erschließung: bessere medizinische Versorgung und weniger Abhängigkeit vom eigenen Ertrag in der Landwirtschaft. Je mehr sich Ruben Tibet nähert, desto weniger Menschen verstehen Chinesisch. Aber er sieht erstaunliche Bauten, die von großer Handwerkskunst zeugen, lernt interessante Menschen und Rituale kennen. Am Ende seiner Reise will er noch etwas über das Ritual der Wasserbestattung erfahren.